Sanfte Hausmittel für Babys und Kleinkinder bei Erkältung, Husten und Bauchweh.
- Vanessa Löwe
- 12. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Was tun, wenn Babys erkältet sind? Die 7 besten Hausmittel für Babys und Kleinkinder

Wenn Babys oder kleine Kinder krank werden, wünschen sich viele Eltern vor allem eines: ihrem Kind auf sanfte Weise helfen zu können. Gerade in den ersten Lebensjahren greifen viele Familien deshalb neben ärztlicher Begleitung auch auf alte Hausmittel zurück, die oft schon von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Auch bei uns zuhause gab es schon immer kleine Rituale und Hausmittel, die meine beiden Kinder bis heute kennen. Manche davon wirken auf den ersten Blick vielleicht altmodisch, aber oft sind es gerade die einfachen Dinge wie Wärme, Ruhe, Nähe und natürliche Anwendungen, die Kindern guttun und für entspanntere Nächte sorgen können.
Natürlich ersetzen Hausmittel niemals einen Arztbesuch. Gerade bei Babys sollte man Beschwerden immer gut beobachten. Trotzdem können sanfte Hausmittel oft wunderbar unterstützend wirken.
1. Zwiebelsocken bei Erkältungen
Ein altes Hausmittel, das viele noch von ihren Großeltern kennen, sind Zwiebelsocken.
Die Zwiebel enthält natürliche Schwefelverbindungen und ätherische Stoffe mit intensivem Geruch und wurde traditionell besonders in der Erkältungszeit verwendet.
So machen es viele Familien:
• eine Zwiebel in Scheiben schneiden
• die Stücke in eine dünne Socke legen
• unter die Fußsohlen geben
• normale Socken darüberziehen
• über Nacht wirken lassen
Auch meine Kinder fragen mittlerweile manchmal selbst danach, wenn sie merken, dass eine Erkältung kommt. Oft werden die Nächte dadurch tatsächlich etwas ruhiger.
2. Kartoffelwickel bei Husten und verschleimter Brust
Ein weiteres schönes Hausmittel bei Husten oder festsitzendem Schleim ist ein warmer Kartoffelwickel.
Dafür:
• gekochte Kartoffeln zerdrücken
• zwischen ein Küchentuch geben
• angenehm warm auf die Brust legen oder in den Body einlegen
Die Wärme kann beruhigend wirken und dabei helfen, den Schleim etwas zu lösen.
Ganz wichtig:
Die Temperatur immer vorher an der eigenen Haut testen, damit es für Babys oder Kinder niemals zu heiß ist.
3. Zwiebel neben dem Bett
Viele Familien stellen nachts auch eine frisch angeschnittene Zwiebel neben das Bett. Der intensive Geruch wird traditionell genutzt, damit Kinder nachts etwas freier durchatmen können.
4. Warme Bäder, Ruhe und viel Nähe
Gerade kleine Kinder brauchen bei Krankheit oft vor allem Nähe, Ruhe und Geborgenheit. Ein warmes Bad, Kuscheln, Tragen oder gemeinsames Ausruhen helfen oft mehr als man denkt.
5. Zitronensaft bei Mückenstichen
Auch bei kleinen Sommerproblemen gibt es einfache Hausmittel.
Ein kleiner Tropfen frischer Zitronensaft auf einem Mückenstich kann kühlend wirken und den Juckreiz etwas lindern.
Wichtig:
Nicht auf offene oder aufgekratzte Haut geben und bei empfindlicher Haut vorsichtig testen.
6. Muttermilch bei gereizter Babyhaut
Viele Mamas kennen auch den Tipp, etwas Muttermilch auf gereizte Hautstellen oder kleine wunde Stellen zu geben. Gerade bei Babys wird das oft als sehr beruhigend empfunden.
7. Fencheltee und Wärme bei Bauchweh
Bei Bauchweh oder Blähungen helfen manchen Babys:
• sanfte Bauchmassagen
• Wärme
• oder altersgerecht etwas Fencheltee
Auch hier gilt natürlich immer: beobachten und bei Unsicherheit ärztlich abklären lassen.
Das Wichtigste ist oft Ruhe
Gerade mit kleinen Kindern merkt man schnell: Nicht immer braucht es sofort viel Medizin. Oft helfen schon Ruhe, Zeit, Nähe, frische Luft und das Gefühl, liebevoll begleitet zu werden.
Und manchmal sind es genau diese kleinen Hausmittel aus der Kindheit, die Familien bis heute weitergeben.
Herzliche Grüße
Vanessa
Kursleiterin
Zuerichbabies



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