Warnung für Eltern: Rückruf von Babymilchprodukten wegen möglicher Gesundheitsgefahr
- Vanessa Löwe
- 10. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Rückruf von Babymilchprodukten
In den vergangenen Wochen kam es in der Schweiz zu einem groß angelegten Rückruf mehrerer Chargen von Babymilchprodukten. Betroffen sind unter anderem Produkte der Marken Aptamil (Danone), Beba und Alfamino (Nestlé) sowie Bimbosan und Babybio.

Der Grund für den Rückruf: In einzelnen Produkten wurden erhöhte Cereulid-Werte festgestellt – ein von Bakterien (Bacillus cereus) produziertes Gift, das insbesondere für Säuglinge gefährlich sein kann. Es kann zu Erbrechen, Durchfall und ernsthaften Magen-Darm-Beschwerden führen. Cereulid ist hitzestabil und kann auch in bereits zubereiteter oder erwärmter Milch erhalten bleiben.
So überprüfst du, ob deine Babymilch betroffen ist:
Verpackung prüfen:
Schau auf der Rück- oder Unterseite der Milchdose nach der Chargennummer (oft als „LOT“ oder „L“ gekennzeichnet) und dem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Offizielle Rückruflisten vergleichen:
Besuche die Website des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit (BLV) oder der Hersteller (z. B. Aptamil, Nestlé, Bimbosan). Dort findest du aktuelle Rückruflisten mit den betroffenen Chargennummern.
Im Zweifel nicht verwenden:
Wenn deine Charge betroffen ist – oder du dir nicht sicher bist – verwende die Milch nicht weiter. Du kannst sie beim Händler zurückgeben oder dich direkt an den Hersteller wenden.
Was wir bei Zuerichbabies raten
Als Babykursleiterin, Emergency-Nanny und Gründerin von Zuerichbabies unterstütze ich Eltern nicht nur im Alltag, sondern auch bei genau solchen Fragen. Wenn du unsicher bist, welche Pre-Milch du verwenden kannst oder wie du Milch sicher zubereitest, melde dich gerne.
In unseren entwicklungsbegleitenden Kursen und Beratungen gehen wir auch auf solche Alltagsthemen ein – mit viel Raum für Fragen.
Eure Vanessa von Zuerichbabies




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